Medienmacht SPD

 

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Medienmacht SPD

Angesprochen auf die umfangreichen Beteiligungen der Partei an deutschen Medienunternehmen, bekommt man zu hören, dass das alles so doll gar nicht sei. „Die SPD sei nur eine mittelgroße Verlegerin“, wird dann versichert, und umschreibt damit elegant den Tatbestand, dass die SPD als Partei allein an regionalen Zeitungsverlagen beteiligt ist, die täglich rund 2,5 Millionen Exemplare verkaufen.
Das „rote Imperium“, wie die „Neue Zürcher Zeitung“ es nennt, wird im Wesentlichen von der SPD-eigenen Holding Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG) organisiert. Über sie ist die SPD an 22 regionalen Zeitungen sowie an 16 Hörfunksendern beteiligt. Unter anderem hält die DDVG 26 Prozent an der Verlagsgesellschaft Madsack („Hannoversche Allgemeine“), 30 Prozent an der Coburger Druck- und Verlagsanstalt Neue Presse, 30 Prozent am Frankenpost Verlag in Hof, 99,875 Prozent an der Karlsruher Druck- und Verlagsgesellschaft Südwest und 100 Prozent an der Hamburger Stadtillustrierten Verlagsgesellschaft sowie indirekte Anteile an der „Sächsischen Zeitung“, der „Leipziger Volkszeitung“, der „Westfälischen Rundschau“, der „Dresdner Morgenpost“ und dem „Göttinger Tageblatt“.
Bei den 5 letztgenannten Presseorganen besitzt die SPD zudem ein Vetorecht bei der Ernennung der Geschäftsführer.©ee

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Der Wert der Arbeit in der Wertegesellschaft…

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Der Wert der Arbeit in der Wertegesellschaft
oder die Verschiebung der Wertschöpfung zugunsten des spekulativen Kapitals.

 

Der luderliche Umgang der Machthaber in den (zumeist europäischen) sozialistischen Staaten des 20. Jahrhunderts, mit den als Kommunismus bekannten Grundideen von Marx und Engels, hat nach dem Zusammenbruch dieser Regierungsform – zuvorderst in Europa – eine Renaissance des britischen „Manchester-Kapitalismus“ der übelsten Sorte ermöglicht.
Alles Errungene hinsichtlich des Lohnes und der Absicherung im Krankheitsfall und im Alter, worauf besonders die Deutschen seit Bismarck stolz sind – HALT – da sollte ich jetzt besser stolz WAREN sagen, denn nicht erst seit der Schröderschen Einkommens-Zerstörungspolitik; mit der Kennung Hartz IV; hat sich jede deutsche Regierung an der sozialen Sicherung der arbeitenden Bevölkerung schadlos gehalten.
Während Kaiser und Führer noch soviel ‘Anstand’ besaßen – zumindest scheinbare Pfand- oder auch Sicherungswerte zu schaffen, so sieht es mit dem Tun der diesen nachgefolgten Regierungen erheblich anders aus – erheblich böswilliger, was die Sicherheit und Solidität der bundesdeutschen sozialen Sicherungen angeht.
Wurde das Bismarcksche Rentensystem von 1889 schon Eingangs der frühen 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts von Adenauers Konrad seiner (vermeintlichen) inneren Stabilität weggeführt, indem er in den Gebäuden der Rentenversicherungen die starren Tragwerke entfernte, und das gesamte Rentensystem auf das flexible sog. Umlageverfahren umstellte (auch wenn es von den damaligen Bonner Parlamentariern mit Mehrheit gebilligt wurde, war es allein schon aus dem Adenauerschen Beweggrund heraus ein zumindest fragwürdiger Umbau).
Mit diesem Umbau kaschierte und verdeckte der Rhöndorfer Alte und Herr des ‚Haus Neuerburg’ (mit Wissen und Billigung anderer Poltitgrößen, wie Strauß, Brentano, Heuss u. a) die Entnahme der für die Anschaffung der ersten US-Starfigther Staffeln für das wiederbelebte Militär benötigten Summen aus dem Grundstock der Rentenversicherungen.
Das blieb aber keineswegs ein einmaliger Griff in die soziale Versicherungskasse. Begründet mit und ermöglicht durch die Umstellung auf das Umlageverfahren, dienten die Rentenversicherungsgelder in stetig steigendem Maße zur Erfüllung politisch bedingter und gewollter andersweitiger staatlicher Leistungen.
Im Bismarckschen Gesetz zur Sicherung der arbeitenden Bevölkerung bei Invalidität und im Alter steht von allem diesen nichts geschrieben. Nicht einmal der kleinste Hinweis in diese Richtung der Zweckentfremdung findet sich da.
Was allerdings dort steht, das wird so manchen Zeitgeistigen von Jetzt sicherlich verwundern – ein Anspruch auf Gewährung von Altersrente ist in der niemals veränderten Urfassung nämlich erst mit Vollendung des 70sten Lebensjahres der Versicherten gegeben. Auch da ist man offenbar bestrebt, den Standard der frühgeschichtlichen Industrialisierung des späten 19. Jahrhunderts wieder herzustellen.
Auf die Adenauersche Umlageweise hin (sein Motto: Kinder werden immer geboren) wurde in der Folgezeit, schon fast perfekt, über einen langen Zeitraum der Staatshaushalt geschönt, entlastet oder auch frisiert. War es Anfangs nur eine Adenauersche „Spitzenidee“ im Sinnen, wie man ohne den Staatshaushalt zu belasten, die Moneys für der Amis ihre Todesflieger hernehmen könne, der dann prompt und äußerst erfolgreich die schnelle Umsetzung folgte, so wurde es ganz schnell zum Standardhandeln aller bisherigen politischen Machtinnehaber.
Meines Wissens hat in der langen Zeit des sich ‚ständig aus den Rentenkassen bedienen’ kein Politiker – gleich welcher Coleur, kein Funktionär irgendwelcher Sozialverbände und auch kein Arbeitnehmervertreter, von welcher Gewerkschaftsseite auch immer, dagegen irgendeinen Einwand erhoben.
Meine Erkenntnis aus jahrzehntelanger Beobachtung der Entwicklung – und da besonders im Gewerkschaftsbereich – ist die, dass nicht „die Gewerkschaften“ sondern „die Gewerkschaftsführer“ kläglich, aber nicht unbewusst, versagt haben. Und das nicht nur die Sozialversicherungen betreffend.
Das jahrzehntelange Versagen, die immerwährende Unfähigkeit – besser benannt wäre es noch als ein bewusstes in die Irre führen oder als die schlichte Unwilligkeit der Gewerkschaftsführer – die Interessen der Gewerkschaftsmitglieder zielgerichtet zu vertreten, das wäre bei praktizierenden Advokaten schon gleichzusetzen mit Mandantenverrat.
Die Spitzenfunktionäre der bundesdeutschen Gewerkschaften haben sich nicht vom Saulus zum Paulus, sondern entgegengesetzt vom Paulus zum Saulus gewandelt. Sie haben sich in der Mehrheit zu einem Spagat hinreißen lassen, der irgendwann jedem, der ihn ausführt, unweigerlich den Schritt zerreißt.
Mit der Gründung von eigenen Großunternehmen und mit dem Einzug in Verwaltungs-, in Aufsichtsräte und Vorstände von Unternehmen und Kapitalgesellschaften haben sie allesamt in dem Augenblick ihre Unschuld verloren, als sie dem Geruch des Geldes erlagen.
Eine verlorene Unschuld bekommt erfahrungsgemäß aber keiner mehr zurück. Selbst mit den besten Kunstgriffen nicht.
Fatal wurde es dann mit der endgültigen Freigabe der Seelenverkäufer-Mentalität der Vollbeschäftigungsjahre und deren Ausdehnung auf den gesamten Arbeitsmarkt während der Schröderschen Regierungszeit.
Waren es in den Anfangsjahren der Leiharbeiterzeit hochprofitable und unter Fachkräftemangel leidende Unternehmen und Betriebe der produzierenden Gewerbe im Lande, die Leiharbeiter als probates Mittel zur Überwindung von Arbeitskräfte-Engpässen nutzten, so ist gegenwärtig keine Sparte des Arbeitsmarktes mehr davon ausgenommen.
Sklavenhandel ist wieder gesellschaftstauglich gemacht worden.
Ich kann mir gut und absolut vorstellen, dass auf Empfängen von Managern schon wieder mit der Anzahl der Sklaven in den jeweiligen Konzernen geprotzt wird.
Die größten und umfassendsten sozialen Härten und Ungerechtigkeiten finden sich gegenwärtig und mit rapide ansteigender Tendenz im weichen Handwerk sowie auf dem Dienstleistungssektor.
Während die Verantwortlichen in den „Zupackgewerben“ noch – wie zum Beispiel in der Metall- oder der Elektroindustrie – den bei ihnen beschäftigten Leiharbeitern zumindest (fast) gleichwertige Entlohnung zugestehen, sieht es dagegen in den Dienstleistungsgewerken der Republik von A bis Zett mehr als trübe aus. Und nicht nur trübe für die betroffenen Beschäftigten direkt, sondern es ist auch in äußerstem Maße allgemein- und den Staat schädigend.

Die Ausbeutung der unteren Klasse der arbeitenden Bevölkerung hat sich in Windeseile zu einem alles vernichtenden Flächenbrand entwickelt, der selbst vor kirchlichen oder gemeinnützigen Hilfswerken, sowie dem kompletten privaten und öffentlichen Gesundheitswesen nicht halt gemacht hat.
Selbst Diakonische Werke – als Einrichtungen einer großen nichtkatholischen christlichen Kirche – scheuen zum Beispiel nicht davor zurück, ihrem zumeist pflegendem Personal zu kündigen, um den gekündigten Betriebsangehörigen dann in einem Atemzug einen alternativen Verbleib am gewohnten Arbeitsplatz anzubieten – nämlich das überwechseln als Arbeitnehmer in eine, vom bisherigen Arbeitgeber eigens dafür gegründete Leiharbeiteragentur.
Vorreiter oder besser gesagt der „Tabubrecher“ für diese Entwicklung war ein Diakonisches Werk im rheinischen Westfalen.
Als der Damm der im Glauben begründeten Zurückhaltung erst einmal gebrochen war, überspülte die scheußlich anrüchige Flut in Windeseile das ganze Land.
Es hatte den Anschein, als hätten die Aasgeier in den Institutionen hinter jedem Kreuz auf den Moment, in dem die Mauer fiel, gelauert.
Ich hatte angesichts der Geschehnisse in diesem Bereich oftmals das Gefühl, ein ‚Schlecker’ mit seiner menschenverachtenden Personalstrategie wäre –zigtausend mal geklont worden
Der einzige Preis, den die, vom Arbeitsplatzverlust bedrohten Arbeitnehmer stets dafür zu zahlen haben, ist die Preisgabe des rechtlich geschützten Arbeitsplatzes mit seiner gesicherten tariflichen Lohngarantie. Das Ergebnis sind dann Löhne und Gehälter, deren Höhe (oder Tiefe) die zwischen den, im Grundgesetz festgeschrieben und zuständigen, Tarifpartnern ausgehandelten Bezahlkriterien für Arbeit um Längen hemmungslos und ohne Untergrenze unterläuft. Auf die Weise wird jedes Tarifrecht zu einer Farce, und das Grundgesetz zu einem zahnlosen Tiger, der seine Sippe gegen keinerlei Angriffe mehr zu schützen vermag.
Im Alltag ist es dann oft so, dass ein Teil der bei sozialen Hilfswerken beschäftigten Mitarbeiter trotz des Lohnes den sie, selbst bei Vollzeitbeschäftigung, von ihrem Arbeitgeber erhalten, als sogenannte „Aufstocker“ zum einen im löchrigen Hartz IV Netz landen und zum anderen nach ihrer Arbeitszeit in der Suppenküche oder an der Armentafel ihres jeweiligen Arbeitgebers anstehen können, oder gar müssen, um ihre Kinder satt zu bekommen. Wäre ich ein Zyniker, dann würde ich jetzt in Anlehnung an eine alte Volksweisheit sagen:

Man trifft sich am Tage häufig zweimal.©ee

ewaldeden©

unerträglicher Zynismus – Menschenverachtung PUR

Unsäglicher und unerträglicher Zynismus – Menschenverachtung PUR

 

 

Was jetzt Jens Spahn – der frischgebackene Gesundheitsminister von Angelas Gnaden
(da wurde übrigens wiedereinmal mehr der sprichwörtliche „Bock“ zum Gärtner gemacht)
mit seinen Äußerungen zu Hartz IV für einen kapitalen Bock geschossen hat,
DAS sprengt alle Grenzen des Verstehens und der Toleranz.
Bitte unterzeichnet ALLE die hier zugrunde liegende Petition – laßt sie zu einem Sturm anwachsen
der diesen Spahn und andere gleichgesinnte Charaktere von der politischen Bühne fegt.

 

 

 

 

Lieber @JensSpahn, leben Sie für einen Monat

vom HartzIV-Grundregelsatz!

Da lebt ein „Spahn“ im irren Wahn
und wütet mit des Satans Kräften,
als Besorger von des Teufels Taggeschäften.
Gefördert von Pastorens Töchterlein,
die nie erlebt was Armut ist,
die selber lebt im Sonnenschein –
auch wenn der nur ein Haufen Mist.
Sie hält sich „Spahn“, den Menschverhöhner,
als Schutzschild, ja als „Rechtsverwöhner“
gegen Teilparteies Streben
der ihr will ans Überleben.
Auch wenn sie glaubt Spahn kaltgestellt,
wie sie es oft schon inszeniert
der Bursch’ ihr in den Rücken fällt
dass ihr das Blut zu Eis gefriert.
Da hilft ihr auch kein lamentieren –
da schützt auch kein“ das wollt ich nicht“ –
ich wünscht ihr möge das passieren
wovon der Spahn verächtlich spricht.

ewaldeden2018-03-13

©ee

 

 

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https://www.change.org/p/lieber-jensspahn-leben-sie-für-einen-monat-vom-hartziv-grundregelsatz-armut-spahn?recruiter=53562041&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=share_petition& .

Bitte …. schließt euch ALLE dem Protest an – vergeßt in diesem Falle alle Verschiedenheiten in euren Ansichten – schafft der Menschlichkeit wieder Raum.
Danke an ALLE die dabei sind. Ewald Eden

 

Versteht’s dass ich’s nochmal erwähne –

wo gehobelt wird da fallen Späne,
also setzen wir den Hobel an
und hobeln fleißig Span um Span
von den fallend’ Spänen eines
wird’s dann ein „Spahn“ sein, ein ganz kleines –
mit Kehrschaufel und Spänebesen –
schwupps in den Ofen …
das ist’s dann mit dem „Spahn“ gewesen …

©ee

ewaldeden2018-03-15

Ich mag es nicht glauben …

 

Ich mag es nicht glauben …

 

Einundneunzig (91) von hundert Menschen in unserem Land haben zu Politikern und Regierungsmitgliedern kein Vertrauen mehr. Das ist bei Umfragen in Deutschland an den Tag gekommen.

Was ist los in unserem Land? Was sind wir Deutschen eigentlich für ein Menschenschlag, dass wir Menschen denen wir nicht vertrauen, über unser Leben, über unsere Nächte und unsere Tage bestimmen lassen?

Das ist in meinem Sinne gerade so, als wenn Banker die Schlüssel für ihre Tresore einer Bande von Panzerknackern zu Verwahrung anvertrauen würden.

Nun wird sicher der eine oder andere einwerfen, dass ein solches Handeln äußerst widersinnig wäre – und doch garantiert kein Banker so beschränkt oder gar geistesgestört sei. Der Verstand hat da gewiß recht – doch, WARUM machen wir genau DAS, und geben unser Leben in die Hände von Individuen, denen wir nicht vertrauen?

Vertrau auf Gott und leg Dein Leben in des Herrgott Hände – so hat man es uns zu unserer Kinderzeit in den Sonntagsschulen beigebracht. Wer hat diesen Leitsatz wohl umgedreht? Das kann doch nur der Teufel gewesen sein.

Dass es zu recht ist, Politikern und Regierungsmitgliedern zu misstrauen, das beweisen uns diese Brüder und Schwestern doch nachhaltig und Tag für Tag aufs Neue, indem sie mit Geldern die ihnen nicht gehören, in der Weltgeschichte nur so um sich werfen – indem sie des Volkes Eigentum mit beiden Händen verschludern – indem sie das deutsche Volk überall auf der Erde zur Interessenswahrung anderer Staaten in kriegerische Auseinandersetzungen hineinziehen lassen, in denen wir nun rein gar nichts verloren, geschweige denn zu suchen haben.

Da läßt man uns Deutsche die Löcher in den durchgelatschten Socken der anderen Nationen stopfen – ja, erniedrigender noch … man schiebt den anderen reichlich Euros für neue Strümpfe zu, wenngleich bei uns im Lande das Geld vielerorts nicht einmal mehr für das billigste Stopfgarn reicht.

Und um DAS zu verstehen – da reicht mein kleiner Verstand scheinbar nicht mehr.©ee

Übertrieben oder gar zu schwarz gesehen?

Übertrieben oder gar zu schwarz gesehen?

Mit Frauen an der Staaten Spitze
verbrannt‘ Menschheit in der Kriege Hitze –

da war dann nichts mehr ausgeglichen,
da blieb kein Teufel unerweckt,
weil Frau’n vor nichts zurückgewichen –
weil Frau’n vor nichts zurückgeschreckt.

Ob sie Matrone oder Mädchen,
ob blond oder mit Blaustichhaar’n –
ob sie naiv wie Goethes Gretchen,
oder krieg’risch Amazone war’n.

Ob sie eisern wie die Thatcher,
die den Gauchos einst das Fürchten lehrte –
oder wie Rußlands Kathrin mit dem Ketscher
Welts Männlichkeit zu sich bekehrte.

Die Welt hat stoisch das ertragen
was Frau’n an falschem Platz bewirkt
doch was sie jetzt sich tun zu wagen
das ist doch übertrieben getürkt.

Da schafft doch wahrhaft Keksprinzessin
’ne neu erstarkte Wehrmachtskraft –
Pastorens Tochter stützt den Unsinn
mit aller ihrer Unsinnsmacht.

In allen Politikbereichen
gewinnt Frauens Macht die Oberhand –
das Einzig was sie werden erreichen
ist Ungemach für unser Land.

Ob Grün, ob Rot, ob Schwarz, ob Blau
ob violettes Farbgewitter –
Frau zerstört das Bild der Frau
und hinterläßt nur Schöpfungssplitter.

© ee

ewaldeden2016-05-10

Ein Zustand.

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Ein Zustand

Das Angesicht der eSPeDe
ist rot wie Schlachtfeld’s blut’ger Schnee.
Der Parteies Führungssippe
ist bleich wie tot’ Soldats Gerippe.

Die Masse, die sie einst geeint –
die sie durch viele Zeit getragen –
nachdem die Toten sie beweint,
die hat sich dann seitab geschlagen.

Jetzt ist die Einstpartei der Werker
versumpft in Kapitales Brei –
gefangen in des Denkens Kerker,
dass Eigensucht macht Menschheit frei.

Man schaufelt nur noch die Pinunsen
aus Volkes Taschen in sich rein –
was Wunder, dass sie aufgedunsen
wie Bauers fettes Schlachteschwein.

©ee

Der (scheinbare) Wille zum Frieden …

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Der (scheinbare) Wille zum Frieden …

Alle bedauern das Hauen und Stechen –
bedauern zutiefst einige wenige Morde,
sie beten um Frieden bis zum Erbrechen
und segnen zugleich
die Waffen der Horde.

Sie verspritzen geweihte als heilende Wässer,
als könnten sie Welt damit säubern –
und schweigen, wenn Macht führet
die Menschen ans Messer –
nicht ohne sie vorher noch auszuräubern.

Die heiligen Herren der oberen Bühnen,
als Popanz gekleidet, mit Pomp überfrachtet,
beknien sie das Volk, seine Sünden zu sühnen
und haben noch nicht mal
die eig’nen betrachtet.

Es wird mir nur schlecht, wenn ich so etwas sehe –
ich frag’ mich dann stets, wo ich denn nun stehe,
in meinem Verhältnis zu unserem Herrn –
mit dem ich es kann,
denn ich hab’ ihn gern.

Doch frag’ ich mich ernsthaft

ob er taubstumm und blind –
ob er nicht hört und nicht sieht
die Leiden der Vielzahl der hungernden Kind’-
und warum er schweiget zu dieser Schande,
in aller Welt Ecken –

und auch wohl in unserem Lande.

©ee

ewaldeden

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Zu Besuch in der Realität

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Zu Besuch in der Realität

 

Ich stand vor einem der stählernen Bankbeamten in der Kassenhalle eines Geldinstitutes und lauschte auf das Klickern im Inneren des seelenlosen Kundendienstlers, der mir so das Drucken meiner Kontoauszüge anzeigte. Ich musste mich notgedrungen einmal wieder näher mit den roten Zahlen auf den Papierchen befassen. Meine Kontrollauszüge lasse ich stets von dem schweigsamen und ausdruckslosen Gegenüber ausfertigen – der schaut mich nicht so arrogant tadelnd von oben herab, oder so bedauernd mitleidig lächelnd von unten herauf an, wenn es wieder einmal schön rot auf den Fähnchen leuchtet.

Urplötzlich riss mich der belustigte Ton einer rasiermesserscharfen Stimme aus meinen sinnigen Betrachtungen. Es war ein Ton, den zu hören ich liebe, wie wenn jemand versucht, mir eine Kette aus Stacheldraht um den Hals zu legen.

Er kam von schräg vor mir.

„Hallooooooooo … wo sind wir denn hier“ fragte großäugig und spitzohrig UND ziemlich laut amüsiert ein Bankmensch am Nachbarschalter einen Kunden, der klein und wie zerbrochen in Begleitung einer schwangeren jungen Frau, vor ihm an der, vom Modedesigner Bugozzoni, nach dem neuesten Trend für Geldinstitutseinrichtungen gestalteten Barriere stand. Ein gediegenes, blank poliertes und in das Exotenholz eingelassene Messingschild (oder war es aus Gold?) wies die Besucher dezent darauf hin.

Wo wir uns befanden, das wussten alle in der feudalen Halle des Geldinstitutes Anwesenden – die Kunden wie die Mitarbeiter.

Worum es zwischen den beiden Personen, oder besser den Dreien, dort am Tresen ging – DAS erfuhren alle die, die sich in Hörweite der Szene befanden, auch unverzüglich. Ob sie es nun wollten oder nicht. Daten- und Persönlichkeitsschutz schien dieser taillierte Krawattenschniegel in Diensten der Bank für etwas zu halten, das nur Kunden ab einer bestimmten Guthabenhöhe zustehen würde.

Die junge Frau an der Seite des Mannes war seine Tochter – das erfuhr auch jeder von dem „freundlichen“ Kundenberater, auch ungeachtet dessen, ob er es wissen wollte oder nicht.

 Es ging um etwas für die meisten der Umstehenden sicherlich ganz banales, für Vater und Tochter aber sichtbar wichtiges Anliegen.

Die Tochter war wegen eines Kleinkredites in die Bank gekommen, um die, für die zu erwartende Mutterschaft notwendigen, Anschaffungen tätigen zu können. Sie bat verzweifelt um eine äußerst bescheidene Summe, um die Anforderungen bewältigen zu können.

Dass man andere Menschen bitten sollte, wenn man von ihnen etwas erwartet oder erhofft, dass hatten die Eltern der schüchternen jungen Frau ihr schon Zuhause, und die Lehrer ihr bestimmt schon in der Schule beigebracht – dass man Bankmenschen erst flehentlich und mit Überbordschmeißen der eigenen Würde auf Knien um etwas bitten muß, bevor man vielleicht bei ihnen Gehör findet, da war das Leben gerade dabei, es sie zu lehren. Gehör hatte sie denn ja gefunden – das bankige Schlitzohr stand ja vor ihr – aber auch postwendend von eben diesem eine kalte Abfuhr kassiert.

Sie hatte schon einen Minimalkredit in der Tilgung, der aber in den letzten Zügen lag. Ein Auto, einen gebrauchten Kleinwagen hatte sie sich vor 2 Jahren zulegen müssen, um nach längerer Arbeitslosigkeit eine Arbeitsstelle im 20 Kilometer entfernten Nachbarort antreten zu können. DAS war der casus cnactus – die ihr durch den zusätzlichen Kredit drohende Überschuldung, wie ihr vorgehalten wurde.

Der Vater in ihrem Rücken bot der Bank seine Bürgschaft an, die sein Gegenüber, der ‚dipl. Betriebswirt’, wie es auf dem Brustschildchen zu lesen stand, mit dem lapidaren Hinweis, dass er, der Vater ja selber Schulden habe, und außerdem der Bank keine ausreichenden Sicherheiten bieten könne, unbehandelt ad acta legte.

Irgendwie hatten die Beiden da schräg vor mir schlechte Karten – und irgendwo hatte der Bankmensch ja nicht so ganz Unrecht mit dem, WAS er von sich gab, in punkto Soll und Haben oder Schuld und Bürgschaft – nur WIE und mit welchen Begleitworten er es sagte, dafür allein hätte ich ihn lebenslang aus dem Verkehr gezogen.

 

Verschuldet – UND zugleich für andere Bürge sein, DAS geht nicht …

das habe ich zumindest geglaubt, bis mich die Realität lehrte, dass dieser Grundsatz in unserem Lande nur für arme Schlucker gilt, nicht aber für die Oberschicht und für den Staat selber. Wobei der „Staat“ immer so etwas Anonymes ist, in dessen Namen sich JEDE Schurkerei ungestraft vollbringen läßt. An Beispielen in neuerer und mittelalter Geschichte mangelt es ja beileibe nicht. Da braucht man ja gar nicht bis nach Pilatus zurückschauen.

Die Verfehlungen von Koch, Kohl, Kiep, Lambsdorf, Schäuble und anderer Größen im Zuge so mancher Spenden- und Schmiergeldaffäre hat die Gesamtheit des Volkes immer wegstecken und verkraften können – nur DAS, was da jetzt im Zuge der europäischen Bankensanierung mit Zustimmung der Volksvertreter abgeht, DAS ist nicht mehr nur einfach wegzustecken – DAS kann auch nicht mehr verkraftet werden, nicht von der gegenwärtigen und nicht von den nachfolgenden Generationen der deutschen Bevölkerung. Unsere Kinder, Enkel und Urenkel werden verkaufte Generationen sein – von ihnen verhökerte, verschacherte, verratene Generationen sein, meine Damen und Herren „Volksvertreter“. Wenn das Verschludern deutschen Vermögens nicht gestoppt, nicht verhindert wird, dann werden die Parlamentarier der Jetztzeit in den Geschichtsbüchern von Morgen als des Volkes Verräter benannt werden. Und jetzt frage ich öffentlich, wie kann und wie darf jemand – ganz gleich ob Person, Institution oder Körperschaft – der schon mit zu mindestens 80% seines (fiktiven) Vermögens verschuldet ist solche immens hohen Bürgschaften zugunsten teils hochkrimineller Institutionen eingehen?

 

Es kann keiner – es DARF keiner tun – wer es in unserem Lande macht, ganz gleich ob als Privatperson oder als Klein- bzw. Mittelstandsunternehmer, der landet unweigerlich wegen Betruges, wegen eines Verbrechens, vor dem Kadi und wird entsprechend bestraft werden.

Zu recht, sollte man sagen – nur warum gilt dieses Recht nicht für diejenigen, die ein solches Recht, eine solche Ordnung, in unserem Staate etabliert haben – für die Regierenden und die Volksvertreter in den Parlamenten? Meine Damen und Herren Abgeordnete, meine Damen und Herren Regierende – kommen sie zur Besinnung, bevor man sie künftig Volksverräter nennen wird und nennen darf.©ee

 

ewaldeden

Staates Moral …

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Staates Moral …

oder Bullenbeißers Geheimdienst

 

Die deutschen Regierungen, seit dem Ende des zweiten Weltkrieges bis in die Gegenwart, hatten und haben ausnahmslos alle eines gemeinsam – nämlich ein irreales, oder treffender ein arg gestörtes Wahrnehmungsvermögen, was die Absichten, das Verhalten und die Ziele der US-amerikanischen Regierungen betraf und betrifft.

Anfangs beruhte das Anlehnungs- oder auch Unterordnungsbedürfnis auf der persönlichen Biografie der einzelnen Politiker der bundesdeutschen Szene. Auf der einen Seite aus der eigenen NS-Vergangenheit heraus, auf der anderen Seite aus einem entstandenem Missverhältnis oder Zerwürfnis mit ehemals Gleichgesinnten der Weltmacht auf der kommunistischen Seite entsprungen.

In den Kinderjahren der neu entstehenden Bundesrepublik waren den „schwarzen“ Regierenden hier die Bestimmer aus dem Weißen Haus ein willkommener Deckmantel ihrer eigenen anrüchigen Drittenreichsvergangenheit, den „roten“ Regierenden im westlichen Deutschland dagegen ein probates Mittel, um sich an den abtrünnigen Genossen der arbeiterparteilichen Vorgeschichte zu rächen.

Und durch die persönliche Macht Profit erlangen, das wollten sie natürlich alle. Da gab es in der Tat unter deutschen Nachkriegspolitikern nur sehr wenige rühmliche Ausnahmen.

Für die nicht mehr in der persönlichen Vergangenheit gefangene Nachfolgegeneration der führenden Köpfe der Parteien war es doch nur zu leicht, zu verführerisch und zu lohnend, einfach in die ausgetretenen Trittsiegel ihrer Vorgänger hineinzustapfen, selbst wenn diese überwiegend für sie viel zu groß und ausgelatscht geraten waren.

Der Freundschaftskult mit den Pinkertonerben in der neuen Welt wurde, ohne auch nur im Ansatz darüber nachzudenken, übernommen, weiter gepflegt und weiter entwickelt, weil ja die Kassen so schön klingelten.

Es mag in Europa, in Deutschland einiges gesellschaftliche und politische Tun anders sein oder gewichtet werden, als im Lande des finanziellen Raubrittertums der Sachsens und Goldmans – in einem wesentlichen Verhalten gleichen die bundesdeutschen Neu- und Altpolitiker den US-amerikanischen Drahtziehern jedoch wie ein Ei dem anderen – beiden Gruppierungen ist das Wohl sowohl des eigenen wie auch des oder der anderen Völker auf dem Erdball völlig schnuppe. Für sie alle zählt ausnahmslos nur das eigene Ego.

Zum im politischen Sprachgebrauch geradezu überstrapazierten Begriff der Freundschaft noch ein paar erklärende Worte.

Einem Freund zeigt man sich auch schon mal ungeniert nackend – bei einem Freund, da stört auch nicht die etwa vorhandene Warze am Po, oder ein Silberblick. Ein Freund nutzt auch niemals irgendeine Schwäche eines Freundes zu seinem Vorteil.

So unbeschwert und unbedenklich sollte aber keine deutsche Regierung einer US-amerikanischen Administration begegnen, denn ein solches Freundschaftsverhalten, einen solchen Freundschaftscodex kennt man in den Machtzentralen am Potomac-River jenseits des Atlantiks nicht. Da kennt man nur sich selber und die unkontrollierte Machtgier.der Apparate und der sie leitenden Geister. Wer als Politiker ein solches stets bedenkt und dabei auch seine eigenen Unzulänglichkeiten nicht aus den Augen verliert, der wird sich hüten, jemals vor einem Vertreter einer anderen Staatsmacht auch nur ansatzweise seine Hose herunterzulassen. In Erinnerung der de Gaulle’schen Worte, dass Staaten keine Freundschaften kennen, sondern nur ihre eigenen Interessen wahren und vertreten, sollte ganz klar sein, dass es unter Politikern keine Freunde gibt, selbst dann nicht, wenn man auf oberster Ebene schon beim vertrauten Du gelandet ist..

ewaldeden2013-10-30

Der Brummkreisel Effekt

 

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Wie sich die Dinge, Verhaltensweisen und Geschehnisse

doch NICHT geändert haben … …

 

Die Brummkreiselkanzlerin

 

Bei den bisherigen Kanzlern unserer Nachweltkriegszwei-Republik bereitete es mir stets keine Probleme, deren Tun und Lassen auf der politischen Bühne ein- oder den jeweiligen Interessenlagen zuzuordnen. Deren Hin- und Herkursen konnten die Bürger, wenn sie denn nur ein wenig politisch interessiert waren, einigermaßen erkenntlich folgen. Es war zumindest eine gewisse Kontinuität vorhanden.

Verstehen konnten die meisten sie denn aber trotzdem nicht, weil sie nicht den Mut besaßen, sich vorzustellen, dass „Ihre“ gewählten Volksvertreter, die ja in ihrem Verständnis den Krieg gemeinsam mit ihnen verloren hatten, sich mitnichten zu den Kriegsverlierern zählten, sondern es ihnen immer nur glauben machten..

Es ist aber ja gut und einträglich für die Hintermächte, wenn die Masse des gedemütigten Volkes, ehrfürchtig und auf ewig dankbar, auf den Knien kriecht, und zu seinen „Rettern“ aufschaut.

Es war in den späten 40ern und auch noch in den Anfangs 50er Jahren irgendwie verständlich, denn die „Nähe“ des angeblichen „Systemwechsels“ in 45 war noch zu nahe – und ein wenig schuldig fühlte sich doch fast jeder damals schon den Kinderschuhen entwachsene Deutsche nach Kriegsende. Es wurde ja von aller Welt und den eigenen Regierenden immer wieder und wieder und bis auf den heutigen Tag genährt und am Leben erhalten, dieses Schuldgefühl. Schuldgefühl macht doch so schön opferbereit.

Es sollten einmal die Summen, die bis gegenwärtig dafür dem deutschen Volk abgepresst worden sind, öffentlich aufgelistet werden. Die Summe der Leistungen würde jeden Rahmen sprengen und im Volke blankes Entsetzen hervorrufen, das mit Sicherheit in Wut und Hass auf die dafür Verantwortlichen umschlüge. Dann hätten wir den deutschen „arabischen Frühling“.

Daß man nach der „Errettung“ aus den Klauen des Nationalsozialismus in Ämtern und Positionen unseres Landes zum großen Teil in eben die gleichen Gesichter sah, in die die Menschen im Reiche schon in der Maske der Nazis geschaut hatten, daran hat erkenntlich und verständlich damals im Lande fast niemand Anstoß genommen. Es waren ja die „Fachleute, die „Erfahrenen“ in Politik und Verwaltung – UND sie waren ja allesamt geläutert, von den Alliierten entnazifiziert und mit einem der berühmt berüchtigten „Persilscheine“ ausgestattet worden.

Diese berühmte deutsche Allzeit-Erfindung, die ALLE, aber auch ALLE Westen weißwäscht, die von ihren Trägern irgendwie durch Betrug, durch Verrat oder auch durch Mord besudelt und verdreckt worden sind.

Sie waren ebenso geläutert, wie im Märchen der Wolf, der Kreide fraß, bevor er sich über die Geißen hermachte und sie vertilgte.

Dieses wohl urtypisch deutsche „Kanzler-Gen“ des „Wandelns im Sagen“ (der ‚Alte’: Was schert mich mein Geschwätz von Gestern) ist nun, da es den ersten weiblichen Wirtskörper seit seinem Entstehen zugewiesen bekommen hat, erschreckend mutiert.

Es bewirkt bei seiner Trägerin nun nicht mehr nur noch nachvollziehbare Hin- und Herkurse, sondern es hat sich auf dem Weg über den Kehrtwendungs-Effekt zur Brummkreisel-Manie fortentwickelt. Denn ein so schneller Wechsel in den An- und Aussagen, ein solches Rotieren durch alle Spiel- und Abarten im politischen Sandkasten, das kann nur durch immer schnelleres Drehen um sich selbst erreicht werden. Der Brummkreisel-Effekt also. Wir kennen ihn alle aus unseren Kindertagen. Nur, unsere Brummkreisel, wenn wir sie denn durch gekonnte Schläge mit der Peitsche in Bewegung hielten, die richteten durch ihr immer schnelleres Rotieren keinen Schaden an – sie verrieten, verschacherten und vernichteten kein Volk. Das machte unsere „Brummkreisel“ von damals – im Vergleich zu dem Exemplar im heutigen Kanzleramt – so liebenswert.

 

ewaldeden©2013-03-17